Montag, 7. Juni 2021

Montag, ein Sonnentag!

 Leute das Wetter meint es gut mit uns!


Wir haben uns auf die kleine Reise von Nord nach Süd begeben, zum Sonderstrand auf Romö. Hier am Hafen Havneby legen auch die Fähren nach Sylt an. Wer mit dem Wohnmobil nach Sylt will, der wählt in aller Regel diese Überfahrt.

Unsere Lieblingsecke am Hafen: links der Kiosk mit den köstlichen Hotdogs, rechts der Fischladen in dem wir uns frischen Fisch, "vom Kutter auf den Tisch" kaufen.

die Fähre liegt im Hafen.

die Fähre sticht in See Richtung List auf Sylt.
Weiter geht es an den Strand, vorbei an bunten Wiesen auf denen die Pferde weiden. Im Hintergrund der große WoMo-Stellplatz mit 200 Parzellen. In Wirklichkeit sind es drei Stellplätze die ineinander übergehen. Die gehören alle einem Betreiber.



Kurz vor dem Strand geht es dann kurz himmelwärts, man überquert den Deich. 



Und dann eröffnet sich ein weiter, ebener Sandstrand wie man ihn hier an der dänischen Nordseeküste öfter vorfindet. Und wie man sieht, er kann und darf mit dem Auto befahren werden. Jedoch sollte man nach längerer Trockenzeit schon mal damit rechnen, dass man sich mit dem Auto festfahren kann. Also seid nicht zu unbedarft wenn Ihr mal in Versuchung kommt.

Hier auf der südlichen Fläche tummeln sich auch die Strandsegler und bieten bei gutem Wind auch schon mal spektakuläre Manöver. Hier im Hintergrund sieht man die Fähre, als wenn sie über den Strand fährt. Eine optische Täuschung!



Neben der Zufahrtsstraße zum Fährhafen wurde eine höher gelegene Promenade gebaut. So hat man einen guten Blick auf die See.





 Hier zeige ich noch ein paar Foto Glückstreffer am Fischereihafen: Austernfischer.


Und hier im Fluge!


Sonntag, 6. Juni 2021

Sonntag, Ruhetag?

Nee, so ganz nicht.


Aber  es sind doch ein paar weniger feierwütige Jugendliche geworden. Ein Teil ist abgereist. Obwohl, ich muss sagen dass der nächtiche Lärm, die Randale auch heute wieder ausblieb. Nur am Tage, da sind die Bässe aus den Lautsprecherboxen dominant. Und ein paar Spielchen werden auch abgehalten. Das hält sich aber in Grenzen. Also, wollen wir das mal so hinnehmen, wir waren ja auch mal jung! 

Nach ausreichender Entspannung nach dem Frühstück begaben wir uns mal wieder in die Einkaufsmeile. Irmgard hat, trotz intensiver und ausdauernder Suche nichts für sich gefunden. Entweder es waren zu kleine Größen oder es traf nicht ihren Geschmack! Und von dem Nippes, wo sie normalerweise nie widerstehen kann, haben sie die Preise so geflasht, dass sie ihre Geldbörse sogleich wieder verstaute und ganz schnell das Weite suchte.

Diese gesuchte Weite fanden wir dann am Autostrand Lakolk.
Ich weiss nicht ob mir jemand etwas in den Kaffee untergerührt hat oder was es sonst für eine Ursache hatte: Ich war heute so gut zu Fuß wie schon lange nicht mehr! So haben wir die Strandluft mal wieder hautnah genossen und sind stramm über den herrlichen Sand gepilgert.

Aber da fällt mir doch noch etwas ein: die neuen Sneakers, die ich vor zwei Tagen erstand, die könnten natürlich auch ein Grund dafür sein , dass ich heute so gut zufuß war. Egal, hauptsache diese gute Laufphase hält weiter an.

Und jetzt mache ich Schluß, die "Autodoktoren" warten auf mich!

Hier die Fotos von unserem heutigen Strandspaziergang.








Samstag, 5. Juni 2021

Hat jemand Ohrenstöpsel für uns?

 Haben wir denn Jahrmarkt?


Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte und war froh.........und es kam schlimmer!
Gestern noch staunten wir über die vielen Jugendlichen und befürchteten eine unruhige Nacht. Jedoch ab 21.00 UHR herrschte Totenstille. Wir konnten gut schlafen und hatten eine ruhige Nacht. Jedoch heute Morgen rollten noch einmal eine gefühlte Hundertschaft von jungen Leuten an. Und es ging genauso los wie gestern schon. Musik an, Musik? Darüber lässt sich streiten, für uns ist das nur lauststarkes Geboller. Noch dazu, da aus mehreren Lautsrecherboxen die unterschiedlichsten Musikrichtungen und -titel zu hören waren. Deshalb der Vergleich mit dem Jahrmarkt! 

Nun warten wir mal ab wie es sich denn weiter entwickelt. Jetzt am späten Nachmittag ist es ruhiger geworden. Hoffentlich ist das nicht die Ruhe vor dem Sturm!

Ein positive Information: Meine zweite Rückfahrkamera am Trailer funktioniert wieder. Ich hatte gestern die Verbindungsstecker gezogen und ein wenig mit WD 40 eingesprüht, jedoch ohne Erfolg. Heute hatte ich mich soweit motiviert, dass ich der Sache weiter auf den Grund gehen wollte. Ich schaltete die das Display ein, uns siehe da, beide Kameras lieferten ein einwandfreies Bild. I am happy!

Nun ist ja noch die Toilettenspülung defekt. Nach intensivem Studium auf Youtube und weiteren Untersuchungen am Objekt bin ich zu der Doagnose gekommen, dass der Magnetschalter defekt ist. Den habe ich nun bei Camping Wagner bestellt und werde ihn nach unserer Rückkehr zuhause auswechseln. Solange benutzen wir eben die Dusche.

Gegen Mittag begaben wir uns noch zur Ladenzeile. Irmgard suchte noch etwas, was sie gestern gesehen hatte, sich nicht entscheiden konnte, aber heute nun doch kaufen wollte. Dabei benutzten wir einen Nebenausgang im Zaun, der uns einen großen Umweg erspart. Gestern funktionierte die Drehtür noch in beiden Richtungen, sowohl Ausgang als auch Eingang. Als wir nun müden Fußes wieder zum Wohnmobil über eben diese Drehtor zurückgehen wollten, stießen wir uns die Nase! Die Richtung Eingang war blockiert! Wir mussten den Weg außen herum benutzen. Das war eine herbe Überraschung und Enttäuschung.



Irmgard schickte mich in einen großen Dekoladen. Dort sollte ich bis hinten durchgehen. Warum? Hier besteht eine Wihnachtsdekaoausstellung über das ganze Jahr! Wer braucht denn sowas? Wir haben jedenfalls nichts eingekauft!




Gestern Abend hatten wir einen schönen Sonnenuntergang. Ein wenig spät schon, aber ich machte doch noch ein Foto vom Himmel über dem Campingplatz.



Freitag, 4. Juni 2021

Gestern TOPP und heuteHOPP

Die Wochenendurlauber rollen an!

es staut sich an der Anmeldung!
Und natürlich auch Jugendkliquen! Und schon geht es ununterbrochen:"Bumm, bumm, bumm, bumm, radadazong, radadazong". Die Bässe werden aufgedreht, bevor überhaupt eine Zeltstange in die Hand genommen wurde. Und die erste Handlung darauf läßt ein deutliches Zischen vernehmen. Die Bierdosen werden geöffnet. Und irgendwann beginnt dann unter lautstarken Kommentaren und Anweisungen der eigentliche Zeltaufbau. 

Wir sind gespannt ob die Jungen denn auch mal müde werden. Hoffentlich geschieht das recht bald!






Nachdem wir so den Tag dahingegammelt haben; nicht nur - ich habe das Reifendruckkontrollsystem mit Erfolg wieder neu eingerichtet - konnten wir uns dann doch noch aufraffen eine kleine Besichtigungstour durch die Einkaufs- und Fressbudenmeile zu unternehmen.
Für mich sprangen dabei ein paar Sneakers heraus. 



Natürlich gehört bei der Erkundungstour auch ein kleiner Blick auf den herrlichen, ebenen Sandstrand dazu. Aber der Weg bis an Wasser war uns zu weit. Wir wollen ja nicht gleich übertreiben. Wir sind ja auch noch einige weitere Tage hier!


Nanu, sind das Karin und Bernd? Ach nee, die haben ein anderes Kennzeichen!




allabendlich werden die Verkaufsbuden vom Strand zurüchgeholt.



Donnerstag, 3. Juni 2021

Und es geht weiter!

 Der Frust bleibt bei uns!


Nun spinnt das Reifendruckkontrollsystem schon wieder. Die Anhängerbereifung wird nicht übernommen . Es piept ständig.

Und damit nicht genug, die Toilettenspülung hat auch ihren Dienst eingestellt! Wie gut, dass die Dusche sich so na bei der Toilettenschüssel befindet. Der Duschschlauch ist lang genug, wir können mit der Dusche nachspülen. Ein kleiner Trost!

Das ist aber noch nicht alles, denn Schlußendlich stellte ich fest, das auch der Seifenspender streikt. Doch die Blockade konnte ich in Eigenhilfe relativ rasch beseitigen. Ein kleiner Erfolg!

Doch nun will ich nur noch positives berichten. Um 08.30 h sind wir heute Morgen gestartet. Wie haben wir das bloß hinbekommen? Egal, wir rollen entspannt gen Norden. Kein Stau, keine blöden Verkehrsteilnehmer. Da wir so gut Strecke machen gönne ich mir eine Schlafpause. Etwa eine Stunde konnte ich auf einem Autobahnrastplatz Augenpflege betreiben. Kurz vor der dänischen Grenze füllte ich noch ein wenig Diesel auf, da ich nicht in Dänemark an die Tankstelle wollte. So reicht der Vorrat auch noch wieder bis nachhause.




An der Grenze wurde ich auf der LKW-Spur abgeleitet und erwartete nun eine Corona-Kontrolle, da vor mir an einem Kontrollhäuschen einige Pylonen den Weg versperrten. Aber  nein doch, eine freundliche Polizeibeamtin deutete mir auf englisch an, ich möge einen kleinen Moment warten. Sie kam aus ihrem Häuschen, entfernte die Pylonen und winkte uns hindurch! Wer hätte das gedacht.

Weiter ging die Reise, nun weiterhin in gemächlichem Tempo und ohne jeden Streß Richtung Lakolk. Allerdings führte uns das NAVI eine andere Route als wir früher gefahren sind. Wir kamen weiter südlich als gewohnt zum Abzweig nach Römö. 
Direkt durch Skaerbek führte der Weg. Aber egal, wir erreichten auch auf diesem Wege unseren Campingplatz in Lakolk.

die Vorfreude steigt, unser Wunschziel wir schon angezeigt.

Die Dame an der Rezeption konnte sich noch an unser Telefongespräch von Montag erinnern und sprach uns auch sofort darauf an. Sicherlich hat sie das an unserem Gespann festgemacht. Denn bei der - nicht notwendigen Reservierung -machte ich sie auf unser Gespanngröße aufmerksam und auch, dass wir dann das Auto mit auf dem Platz abstellen wollten. Es war einüberaus freundlicher Empfang!






Ruckzuck hatte ich den mir zugewiesenen Platz eingenommen und das Auto abgeladen. Jetzt nur noch damit nach Havneby fahren und am Hafenkiosk das so begehrte und allseits bekannte "Ristet Hotdog" bestellen und verspeisen. Wir sind angekommen!



Mittwoch, 2. Juni 2021

Sind denn alle gegen uns?

 Ja, das Schicksal stellt uns vor harte Prüfungen!

So sah es heute Morgen aus. Wir hatten den Fahrstreifen vor unserem Grundstück blockiert
Und die kam dann eine nach der anderen! Gestern hatte ich schon den Trailer geholt und auf der Straße bei uns abgestellt. Natürlich überprüfte ich dabei auch die Beleuchtung. Und Peng, schon das erste Malheur. Die Rückleuchten hatten unterschiedliche Anordnungen der Lampen. Linke Seite leuchtete es am rechten Rand - sollte eigentlich links am Rand sein - und auf der rechten Seite da war es richtig und die Lampe ganz außen war in Betrieb. Ich versuchte das zu korrigieren, was mir natürlich nicht gelang. Nach zwei Stunden gab ich es auf und beließ es so. Da muss wohl mal ein Fachmann ran! Ich kann nur sagen: Elektrokomik! Nun hoffe ich, dass sich kein Ordnungshüter daran stört. Leider muss in Dänemark ja auch am Tage mit Licht gefahren werden. Sonst hätte ich kein Problem damit, da Nachtfahrten nicht bei uns auf der Agenda stehen.

Der Skoda hatte Luftverlust am rechten Vorderrad. Doch nun das Positive: Direkt gegenüber von Grundmann, dort wo das Auto und ein Anhänger TÜV hatten, befindet sich ein Reifenhändler. Ich durfte ohne Anmeldung direkt in die Halle fahren. Nach 20 Minuten war der Übeltäter, eine kleine Schraube gefunden, das Loch vulkanisiert und das Rad ausgewuchtet und montiert. Fertig zur Weiterfahrt! Das war ein kleiner Lichtblick.

Doch es kam noch schlimmer. Nachdem das Wohnmobil nun abfahrbereit beladen war, rangierte ich das gute Stück auf die Straße und kuppelte den Trailer an. Den Skoda lud ich dann auch gleich auf und sicherte ihn mit den Gurten. So wären wir abfahrbereit. Doch so einfach sollte es nun auch nicht werden!
Ich stellte fest, dass die Lüftungs- und Klimaanlage nicht funktionierten! Oh Schitt!!! Was tun? Erste Maßnahme, bei IVECO anrufen um zu klären woran das liegen könnte? Denn die waren ja vor einigen Tagen in dem Bereich am Werkeln. Ich konnte aber niemanden erreichen der bereit war mir einen Tipp zu geben. So fuhr ich schnurstraks mit dem kompletten Gespann nach Hamburg zur Werkstatt. 

die kurze Stipvisite bei IVECO Hamburg


Dort nun wiederum, ich war fassungslos vor Freude, wurde mir unverzüglich ein Elektriker zum Fahrzeug geschickt, der wohl auch bei der vorhergehenden Reparatur beteiligt war. Jedenfalls öffnete er zielstrebig die Klappe im Beifahrerfußraum und was soll ich sagen?! Nach zehn Sekunden lief der Lüfter wieder!!! Welch ein Genuss. Die Erklärung dazu: Die Elektriker hatten auf der Suche nach dem richtigen Kabel eine Steckverbindung getrennt um dort Messungen vorzunehmen. Und........ vergessen die Steckverbindung wieder zu zusammenzuführen. Alles Gut, ich konnte sofort die Rückreise gen Heimat antreten und die kühle Luft der Klimaanlage geniessen.

Leider kamen aber noch zwei weitere Fehler hinzu, die ich jetzt aber nicht weiter verfolge, sondern vielleicht wenn ich unterwegs mal lange Weile habe: 
Das Reifendruckkontrollsystem akzeptiert die Drücke von dem Trailer nicht, und auf der Heimfahrt hat sich plötzlich die linke  Kamera am Anhängerheck - aber nicht mechanisch, körperlich, sondern nur digital - verabschiedet und den Dienst quittiert!

Aber der nächste Hammer erreichte mich durch ein Telefonat von Sandra: Wir sollten Morgen noch einen Umweg über das Büro machen, sie benötigte von Irmgard und mir Unterschriften. Die Bank änderte die Abwicklung beim Onlinebanking. Und dafür sollten wir die Unterschriften leisten, sonst hätte Sandra keine Möglikeit mehr gehabt die Löhne und Rechnungen über diese digitale Technik zu bezahlen!

Aber das Schicksal meinte es doch noch gut mit uns: Sandra kam nach Feierabend mit den Formularen direkt zu uns nachhause. So leisteten wir hier die Unterschriften und können Morgen ohne Umwege in Richtung Ziel durchstarten!  

der Hof hinter dem Haus ist wie leergefegt.


So steht das Gespann jetzt im abendlichen Sonnenlicht abfahrbereit auf der Straße!

plötzlich wieder zuhause.

  Völlig ungeplant sind wir heute schon zuhause angekommen. Der ursprüngliche Plan noch einen Besuch bei Monika und Peter einzulegen, ließ s...